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Ein Wohnwagen oder Wohnmobil ist eine teure Anschaffung. Darum ist es wichtig, dass das mobile Heim gut in Stand gehalten wird und vor allem beim winterfest machen gibt es vieles zu beachten. Damit Sie hierbei an alles denken, haben wir eine Checkliste erstellt, die Ihnen bei der Überwinterung Ihres Wohnwagens oder Wohnmobils helfen soll.

Foto: Campingpark Kühlungsborn

Damit Sie lange Zeit eine große Freude an Ihrem Wohnwagen oder Wohnmobil haben, haben wir hier eine Liste mit Punkten zum Winterfestmachen Ihres mobilen Heimes zusammengestellt. Hierbei gibt es sowohl im Innenraum als auch von außen verschiedenes zu beachten. Ebenso gibt es ein paar Unterschiede zwischen Wohnmobil und Wohnwagen.

Der Innenraum sollte ausgeräumt und Lebensmittel entfernt werden. Danach gilt es alle Schränke, Böden, Oberflächen und in jeder erdenklichen Ecke feinsäuberlich zu putzen. Polster müssen für eine bessere Durchlüftung aufgestellt, oder außerhalb des Wagens trocken gelagert werden. Außerdem sollten sie einen Raumentfeuchter mit Trockengranulat aufstellen. Alle Flüssigkeitsbehälter müssen entleert und gereinigt werden. Auch Schläuche und zum Beispiel der Duschkopf dürfen hier nicht übersehen werden. Vergessen Sie auch nicht sich um den Kühlschrank, die Heizung, die Batterie sowie um die Schlösser und Dichtungen zu kümmern.

Die Außenwände des Wagens können Sie mit einem Hochdruckreiniger säubern, achten Sie darauf, dass Sie auch die Radkästen nicht vergessen. Die Fenster und Dachhauben aussparen, diese werden mit einem weichen Schwamm und geeigneter Seife gereinigt. Falls möglich, geben Sie Ihrem Wagen eine Unterbodenwäsche. Drehen Sie das Gasventil zu und lassen das restliche Gas aus den Leitungen. Danach wenn möglich die Gasflasche ausbauen und trocken lagern. Reinigen und trocknen Sie die Markise und schmieren die Markisenscharniere. Erhöhen Sie den Reifendruck und stellen Sie Ihren Wagen mit Hilfe von Auffahrkeilen und Unterlegbrettchen gerade. Das Fahrzeug mit dem Wagenheber leicht anheben und einen Diebstahlschutz anbringen.

Bei Wohnwägen müssen alle Scharniere, die Handbremse und das Stützrad gefettet, eine Schutzhaube auf der Deichsel und eine weitere am Deichselkasten angebracht werden. Achten Sie vor allem auch darauf, dass die Abdeckplane nicht direkt auf dem Wohnwagen aufliegt, da sonst keine Luftzirkulation stattfinden kann. Bewegen Sie Ihren Wohnwagen einmal im Monat, um Standschäden an Reifen und Achse zu vermeiden. Auch Lüften und das Trockengranulat des Raumentfeuchters auswechseln sollten Sie einmal alle vier Wochen vornehmen.

Bei Wohnwägen muss die Batterie vor dem Überwintern noch einmal voll aufgeladen werden. Auch den Tank füllen Sie noch einmal komplett, am besten mit Winterdiesel. Fahren Sie mit dem Fahrzeug ein letztes Mal vor dem Winter und bremsen dabei leicht, um so die Bremsen zu trocknen. Nachdem Sie das Fahrzeug mit Auffahrkeilen gesichert haben, lösen Sie die Handbremse. Achten Sie auch darauf, den Motor und die Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel zu befüllen und die Blätter der Scheibenwischer umzuklappen, sodass sie nicht anfrieren können. Auch ein Wohnmobil sollte einmal im Monat bewegt werden, um Standschäden an Reifen und Achsen zu vermeiden. Ebenso sollte regelmäßig gelüftet und das Trockengranulat des Raumentfeuchters gewechselt werden. Denken Sie auch daran von Zeit zu Zeit die Batterie nachzuladen.

>>> Hier finden Sie unsere Checkliste für das Winterfestmachen von Wohnmobilen und Wohnwägen <<<