Campingtipps

Allgemeine Tipps

Sie haben bisher noch keinen Urlaub auf einem Campingplatz verbracht oder möchten einfach wissen, was es zu berücksichtigen gilt, damit der nächste Campingurlaub ein voller Erfolg wird? Dann sind die nachfolgenden Informationen insbesondere für Sie hilfreich und interessant.

Hier finden Sie neun hilfreiche Tipps für Ihren Campingaufenthalt:

Tipp 1: Reservierung

Eine Reservierung ist nicht zwingend erforderlich – allerdings trotzdem dringend anzuraten, da gerade an langen Wochenenden und in den Sommerferien die Campingplätze schnell ausgebucht sind. Eine Reservierung ist die einzige Sicherheit, dass am Ende einer langen Anfahrt auch wirklich ein Stellplatz für Sie bereit steht.

Geeignete Campingplätze finden Sie unter unserer Suche oder im BVCD-Campingführer.

Tipp 2: Übung macht den Meister

Sie haben keine große Erfahrung im Aufbau von Zelten, Vorzelten oder der Handhabung der Campingausrüstung? Warten Sie mit dem Ausprobieren nicht bis Sie auf dem Campingplatz sind, bauen Sie die Ausrüstung sicherheitshalber schon einmal zu Hause auf und probieren z.B. den Gaskocher in Ruhe aus.

Tipp 3: Führerschein

Welchen Führerschein brauche ich eigentlich, für mein PKW-Wohnwagen-Gespann? Führerscheine der Klasse 3, die in Deutschland vor 1999 erworben wurden, ermöglichen das Führen von Fahrzeugen bis zu 7,5 t und von Anhängerkombinationen von bis zu 18,75 t. Der seit 1999 ausgegebene EU-Führerschein (Klasse B) unterliegt hingegen wesentlichen Einschränkungen. Inhaber des B-Führerscheins dürfen eine PKW-Wohnwagen-Kombination und Wohnmobile nur bis zu einer Gesamtmasse von 3,5 t fahren.

Tipp 4: Fahrsicherheit

Das Fahren eines Wohnwagengespanns unterscheidet sich nicht nur in den Maßen, sondern auch im Fahrverhalten vom gewohnten Pkw. Mehr Sicherheit bieten spezielle Fahrsicherheitstrainings, die unter anderem das richtige Handlungsmuster für den Notfall einüben. Denn wem die Grenzen seines Fahrzeugs bekannt sind, fährt überlegter – und damit sicherer.

Tipp 5: Richtig gepackt und beladen?

Vor dem Beladen sollte der Wohnwagen einmal mit der kompletten Ausrüstung, die immer an Bord ist, gewogen werden. Von diesem Wert ausgehend sehen Sie, wie viel Gewichtsreserve noch vorhanden ist. Die Beladung eines Wohnwagens funktioniert durch die Achse in der Mitte wie auf einer Wippe. Den Caravan richtig zu beladen ist eine kleine Kunst und da hilft nur immer wieder nachwiegen. Gewogen wird dort, wo die Stützlast anliegt: am Kupplungskopf. Sie werden sehen: Von Urlaubsreise zu Urlaubsreise wird die richtige Beladung zur Routine.

Tipp 6: Auch wirklich alles dabei?

Für die Vorbereitungen eines Campingurlaubs sollte man mehr Zeit einplanen, als bei anderen Reiseformen. Gerade Einsteigern ist es zu empfehlen, stressfrei zu packen und anhand von Checklisten zu überprüfen, ob auch wirklich die gesamte Ausrüstung parat ist. Eine hilfreiche Camping-Checkliste können Sie sich hier herunterladen. So fahren Sie garantiert entspannt in den ersten Campingurlaub.

Überprüfen Sie unsere Checkliste!

Tipp 7: Entspannt unterwegs

Grundsätzlich gilt als Tempolimit in Deutschland für PKW-Wohnwagen-Gespanne 80 km/h. Wer mit seinem Anhänger flotter über die Autobahn eilen möchte, kann eine Temp-100-Genehmigung beantragen, für die allerdings bestimmte Bedingungen zu erfüllen sind. So muss das Zugfahrzeug z.B. mit ABS ausgestattet sein und die zulässige Gesamtmasse von 3,5 t darf nicht überschritten werden. Die Reifen des Anhängers dürfen nicht älter als 6 Jahre sein und es müssen bestimmte Masseverhältnisse zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden. Alle Informationen und Voraussetzungen für eine Tempo 100 Zulassung erhalten sie am besten beim TÜV.

Tipp 8: Wild Campen, Parken und Übernachten in Deutschland

Für Camper, die mit dem Zelt unterwegs sind kann man generell sagen, dass das Zelten auf öffentlichem Gelände in Deutschland nur an speziell gekennzeichneten Orten gestattet ist. Ansonsten ist das Übernachten im Zelt verboten. Auf privatem Gelände muss vorher das Einverständnis des Eigentümers eingeholt werden.

Wohnwagen, PKW-Wohnwagen-Gespanne und Wohnmobile dürfen in Deutschland generell dort parken, wo es nach der StVO nicht untersagt ist. Das bedeutet, dass Wohnwagen, PKW-Wohnwagen-Gespanne und Wohnmobile auf Parkplätzen, die als dieses gekennzeichnet sind, parken dürfen, soweit es nicht durch Zusatzbeschilderungen verboten ist. Es gilt hierbei jedoch unbedingt zu beachten, dass campingähnliches Verhalten (z.B. Stühle und Tische vor dem Wohnwagen) beim Parken und Übernachten nicht erlaubt sind.

Tipp 9: Kochen unter freiem Himmel

Kochen im Freien gehört einfach zum Camping dazu. Besonders beliebt ist natürlich das Grillen. Es gibt aber auch Multifunktionsgeräte mit verschiedenen Aufsätzen, die weitaus mehr können als nur Fleisch grillen. Mit den kleinen Outdoorküchen lassen sich problemlos Gerichte im Freien zubereiten und Sie haben den Vorteil, dass sich keine Essengerüche mehr im Fahrzeuginneren festsetzen können. Einsteiger sollten hier anfangs zu einer Grundausstattung greifen, die sich evtl. mühelos aufstocken lässt.